Anti-Aging: Abhilfe bei Falten durch Verzuckerung der Haut

Anti-Aging: Abhilfe bei Falten durch Verzuckerung der Haut

 

Schon einmal von Glykation gehört? Darunter versteht man die Verzuckerung der Haut. Durch einen übermäßigen Zuckerkonsum wird dieser Prozess beschleunigt mit fatalen Folgen für die Haut: Falten, Akne und vorzeitige Alterung werden dadurch begünstigt. Was kann man dagegen tun?

Zucker ist der buchstäbliche Teufel unter den Nahrungsmitteln. Er macht uns dick, verursacht Karies und begünstigt sogar Krankheiten wie Diabetes. Jeder weiß, dass raffinierter Zucker extrem ungesund ist, denn er besteht ausschließlich aus „leeren“ Kalorien ohne weitere Nährwerte. Aber damit nicht genug: Zucker schadet auch unserer Haut und lässt sie vorzeitig altern. Durch den Konsum von Zuck kommt es zur sogenannten Glykation, der Verzuckerung der Haut. Und die ist verantwortlich für Hautunreinheiten, Pickel und die Bildung von Falten. Allerdings kann man diesem Prozess entgegenwirken mit ein paar einfachen Tipps.

Glykation – verklebte Zellen arbeiten nicht

Unter Glykation versteht man eine Verzuckerung von Gewebefasern. Hervorgerufen wird das von bestimmten Zuckerarten wie Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fructose) und Galaktose (Abspaltung des Milchzuckers). Diese reagieren mit den Proteinen im Körper und hängen sich an diese dran. Am besten bekannt ist dieser Prozess beim Braten von Fleisch, wenn Zucker unter Hitze mit Fett reagiert und eine knusprige Haut bildet.

Im Körper erfolgt dieser Prozess im Blutkreislauf und wird als endogene Glykation bezeichnet. Das Problem ist, dass die Kohlenhydratgruppen sich unkontrolliert und unwiderruflich an die Proteine heften. Diese Zucker-Protein-Verbindungen werden AGEs genannt (Advanced Glycation End products). Mit der Zeit verstärkt sich dieser Effekt, insbesondere bei erhöhten Blutzuckerwerten. Die Glykation hat vor allem einen negativen Einfluss auf das Kollagen und Elastin in der Haut, wodurch der natürliche Hautalterungsprozess beschleunigt wird.

 

Glykation hemmt Kollagen und Elastin

Durch die Verzuckerung entstehen die sogenannten AGEs, die Glykations-Endprodukte. Man kann sich das wie eine klebrige Zuckermasse vorstellen, die das Gewebe allmählich durchdringt. Die Zellen verkleben und das Gewebe verhärtet mit der Zeit. Die Zellen verlieren dadurch ihre natürliche Fähigkeit zur Regeneration.

Den größten Einfluss hat die Glykation auf das Kollagen und Elastin. Das sind zwei körpereigene Proteine, die unsere Haut mit Feuchtigkeit versorgen, elastisch machen und ihr Spannkraft verleihen. Werden diese Proteine geschädigt, verliert die Haut also an Feuchtigkeit, sie wird trocken, dünn und erschlafft. Das ist einer der Hauptgründe für die Entstehung von Falten.

Verstärkt wird dieser Zustand noch durch andere negative Einflüsse wie UV-Strahlung, Alkohol, Rauchen, Stress und Schlafmangel.

 

Glykation ab 30

In jungen Jahren ist Hautalterung noch in weiter Ferne. Solange die Haut straff und faltenfrei ist, macht sich kaum jemand Gedanken über Anti-Aging. Die natürliche Hautalterung beginnt jedoch viel früher, als viele denken – nämlich bereits ab einem Alter von etwa 30 Jahren. Der Körper reduziert allmählich die Produktion von Hyaluronsäure, Kollagen und Elastin.

Eine zusätzliche Belastung durch Glykation verstärkt diesen Prozess. Die Verzuckerung wird dann zu einem ernsten Problem, denn die Haut altert dadurch quasi im Zeitraffer. Sie erschlafft, wird fahl und trocken. Es entstehen kleine Risse, die ein idealer Nährboden für Keime sind und letztendlich zu Entzündungen führen.

 

Folgen der Glykation:

  • Reduktion von Kollagen und Elastin
  • Erschlaffung der Haut
  • Trockene, rissige Haut
  • Zellregeneration wird beeinträchtigt
  • Faltenbildung
  • Hautunreinheiten und Entzündungen
  • Fahler Teint
  • Schutzmantel der Haut wird geschwächt

Zudem birgt die Glykation nicht nur für die Haut Risiken: Sie lässt Arterien verstopfen, was zu Herzproblemen führt. Sie ist zudem Auslöser von Diabetes.

 

Glykation verhindern: Die richtige Ernährung

Direkt vorweg: Verhindern lässt sich Glykation nicht, denn das ist auch gar nicht nötig. Es handelt sich hierbei um einen ganz natürlichen Stoffwechselprozess. Denn über unsere Nahrung nehmen wir zwangsläufig Zucker zu uns, den der Körper verstoffwechselt.

Die Glykation wird dann zum Problem, wenn sie aufgrund von übermäßigem Zuckerkonsum auf Hochtouren läuft. Der wertvollste Tipp für eine schöne und gesunde Haut ist deswegen: eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Denn die beugt nicht nur der Glykation vor, sondern versorgt unseren Körper mit allen Nährstoffen, die er braucht, um sich gesund und fit zu halten.

 

Tipps, um Glykation zu verhindern:

  • Grundsätzlich wenig Zucker zu sich nehmen. Dabei geht es nicht nur um raffinierten Zucker, oftmals versteckt sich Zucker nämlich hinter so klangvollen Bezeichnungen wie Fructose, Glucose, Maissirup/-stärke, Dextrose, Malzzucker, Milchzucker, Maltose, Invertzuckersirup, Süßmolkenpulver oder auch Glukose-Fructose-Sirup
  • Auch Kohlenhydrate und Alkohol werden als Zucker verstoffwechselt und sollten deswegen nur in Maßen konsumiert werden. Wobei es natürlich immer auf die Art des Lebensmittels ankommt. Ein Vollkornbrot ist ernährungsphysiologisch gesünder als Weißbrot, ein Glas trockener Wein hat weniger Zucker als ein Cocktail …
  • Speisen, die durch braten, grillen oder backen eine dunkle Kruste erhalten haben sollten ebenfalls vermieden werden. Denn in der braunen Kruste stecken ebenfalls Zuckerverbindungen. Auch Marinaden sollten besser reduziert werden.
  • Obst und Gemüse enthalten ebenfalls Zucker, allerdings zusätzlich sehr viele Vitamine, Antioxidantien und Mineralien, die unser Körper braucht – besonders für unsere Haut. Darauf sollte also keinesfalls verzichtet werden. Saure Obstsorten wie Zitrusfrüchte sind logischerweise zuckerärmer als süße Sorten und können bedenkenlos verzehrt werden
  • Blutzuckersenkende Lebensmittel in den Speiseplan integrieren: Grünes Blattgemüse, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Zimt, Chili, Äpfel, Nüsse, Hülsenfrüchte, Haferflocken

 

 

Die perfekte Hautpflege gegen Glykation

Es gibt zwar keine Hautpflege, die Glykation verhindern kann, jedoch gibt es sehr hochwertige Produkte, die einer vorzeitigen Hautalterung entgegenwirken und damit die Folgen der Glykation aufhalten. Zu empfehlen sind hier vor allem hochwertige Anti-Aging-Cremes mit Hyaluronsäure. Denn Hyaluron bindet sehr viel Wasser und versorgt die Haut somit langanhaltend mit Feuchtigkeit.

Zusätzlich sind kosmetische Behandlungen, die die Produktion von Kollagen und Elastin anregen, sehr gut gegen die Auswirkungen der Glykation. Dazu zählen beispielsweise Beauty Treatments wie das Microneedling, Fruchtsäurepeelings, Mesolift oder auch das Hydrafacial.

Eine wirksame Anti-Aging-Pflege in Verbindung mit einer gesunden Ernährung bilden somit die beste Voraussetzung, um die Verzuckerung der Haut abzuwenden.

 

 

NIE WIEDER ZUCKER? DIE MENGE MACHT DEN UNTERSCHIED

Glykation ist ein natürlicher Stoffwechselprozess. Wie immer macht die Menge das Gift.

Heißt das, dass Fruchtzucker in Obst für die Haut wirklich schädlich ist? Und besteht die feuchtigkeitsbindende und Bindegewebe-stabilisierende Hyaluronsäure nicht auch aus Zuckermolekülen? Die Antwort lautet: jein. Natürlich ist Obst gesund, weil seine Vitamine der Haut helfen. Ebenso braucht unser Körper Zucker für verschiedene Stoffwechselprozesse, zu denen unter anderem die Bildung von Mehrfachzuckern und damit auch Hyaluronsäure gehört. Doch auch hier ist es wie eigentlich immer: Auf die Dosierung kommt es an.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine maximale Zuckermenge von 5 Prozent der Kalorienmenge, die Du täglich zu Dir nimmst. Das sind bei einem Erwachsenen mit „normaler“ Ernährung beispielsweise zwei Äpfel. Wenn Du nur einen isst, hast Du noch Raum für 100 Gramm Beeren, 200 Gramm Vollkornreis und ähnliches, ohne über die Grenze zu kommen, bei der die schädliche Verzuckerung Deiner Haut einsetzt.

IPL Haarentfernung: Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut

IPL Haarentfernung: Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut

Bild:AdobeStock

IPL ist der neue Star bei der dauerhaften Haarentfernung. Immer mehr Kosmetikstudios bieten die Behandlung an. Mittlerweile gibt es sogar Geräte für die Heimanwendung. Aber welche Methode ist die bessere und wie funktioniert die IPL Haarentfernung überhaupt? Die wichtigsten Fragen rund um die Methode werden im Folgenden beantwortet.

IPL wird immer beliebter

Wer wünscht sich nicht dauerhaft glatte Haut ohne lästiges Rasieren, Wachsen oder Epilieren. Die IPL Haarentfernung verspricht ein langanhaltendes Ergebnis und soll dabei besonders schmerzarm und ohne Risiken sein. Zu schön, um wahr zu sein?

IPL nutzt wie die Lasermethode Lichtimpulse, um den Haarwuchs aufzuhalten. Viele haben deswegen nach wie vor Vorbehalte gegenüber der Methode, schließlich sind die Lichttherapien auch mit gewissen Risiken verbunden. Dabei soll die IPL-Behandlung wesentlich schonender sein als Methoden mit Lasern. Aber stimmt das auch?

Was ist IPL und funktioniert es?

Hinter der Abkürzung IPL verbirgt sich „Intense Pulsed Light“. Dabei handelt es sich um Lichtstrahlen mit einer ganz spezifischen Wellenlänge. Als kurze Lichtimpulse werden diese über einen handlichen Applikator auf die betroffenen Hautstellen geblitzt. Die Prozedur wird auch als „Photoepilation“ bezeichnet.

Jede Zelle im menschlichen Körper reagiert auf bestimmte Wellenlängen des Lichts. Die Lichtblitze der IPL-Technologie sind so eingestellt, dass sie gezielt in den Haarwurzeln wirken. Das restliche Gewebe bleibt davon verschont. Durch das Blitzen in regelmäßigen Abständen kommt es zu einer Überhitzung der Haarwurzel, wodurch sie dauerhaft verödet wird. Das Haar wächst also nicht mehr nach und die Haut bleibt schön glatt.

Im Bereich der dauerhaften Haarentfernung ist die Anwendung von Lichtimpulsen die nachhaltigste Methode und abgesehen von der Elektro-Epilation auch die einzige, die ein wirklich langanhaltendes Ergebnis verspricht.

IPL und Laser: Was ist der Unterschied?

Das IPL-Verfahren ist im Grunde die Weiterentwicklung der Laser-Behandlung. Beide Verfahren funktionieren nach der gleichen Methode, allerdings gilt der Laser als aggressiver. IPL wird deswegen als harmlosere Variante gefeiert.

Bei beiden Methoden werden die Haarwurzeln über Lichtimpulse verödet. Das führt besonders beim Laser nicht selten zu leichten Rötungen und Reizungen. Das IPL-Gerät nutzt jedoch eine größere Bandbreite an Wellenlängen, die als schnelle, pulsierende Lichtimpulse abgegeben werden. Ein Laser nutzt nur eine Wellenlänge, die Energie wird also gezielt auf das Haarfollikel konzentriert. Dadurch sind zwar weniger Behandlungen notwendig, dafür sind diese aber auch sehr viel intensiver.

Bei der IPL-Methode wird das Licht mehr gestreut, wodurch das Gewebe nicht so sehr gereizt wird. Die Wellenlängen können außerdem an den jeweiligen Haartyp angepasst werden. Deswegen gilt die Behandlung auch als schonender gegenüber dem Laser. Allerdings ist das Verfahren nicht für jeden Haut- und Haartyp gleichermaßen gut geeignet. Vor allem für Menschen mit dunkler Haut oder hellen Haaren ist die Lasertherapie effektiver.

Welche Vorteile hat die IPL-Behandlung?

Im Vergleich zur Lasertherapie gilt das IPL-Verfahren als wesentlich angenehmer, denn man verspürt dabei lediglich ein leichtes Kribbeln auf der Haut. Zudem führt die Behandlung zu weniger Hautirritationen gegenüber konventionellen Methoden mit Rasierer oder Epilierer.

Wie auch bei der Lasermethode können bei der IPL-Haarentfernung nur aktive Haarwurzeln behandelt werden. Ruhende Haare bleiben von den Lichtimpulsen verschont. Deswegen sind bei beiden Verfahren mehrere Sitzungen notwendig. Für die Lasermethode werden zwar im Durchschnitt weniger Behandlungen benötigt, dafür ist eine IPL-Sitzung wesentlich schneller. Sie dauert in der Regel nur etwa 30 Minuten und ist allgemein auch mit weniger Nebenwirkungen verbunden.

IPL-Geräte für zu Hause

Die IPL-Haarentfernung wird vorrangig von Kosmetikstudios und dermatologischen Praxen angeboten. Dort sind die Sitzungen allerdings nicht ganz preiswert. Mittlerweile gibt es die IPL-Geräte deswegen auch für zu Hause. Aber ist die Heimanwendung auch genauso gut und ohne Risiken selbst durchzuführen?

Was können die Geräte?

Da die IPL-Haarentfernung nicht ganz frei von Risiken ist, sind Heimgeräte niemals genauso effektiv wie die beim Fachmann. Die Heimgeräte haben grundsätzlich eine Leistungsbegrenzung. Die Anwendung ist dadurch zwar sehr sicher, jedoch ist das Ergebnis nicht so gut.

Die Lichtimpulse der IPL-Geräte zu Hause sind wesentlich sanfter, wodurch der Effekt sehr viel geringer ist. Ein IPL-Gerät für zu Hause erfordert wesentlich mehr Behandlungen in kürzeren Zeitabständen, um ein Resultat zu erzielen. Zudem schaffen sie es in der Regel nicht, dauerhaft die Haare zu entfernen. Eine sichtbare Reduktion der Haare ist aber auch bei den Heimgeräten möglich.

Natürlich werden auch die frei verkäuflichen IPL-Geräte stetig besser. Trotzdem ist die Behandlung in einem professionellen Kosmetikstudio oder bei einem Dermatologen grundsätzlich empfehlenswerter. Denn das Ergebnis ist in der Regel besser und außerdem kennt sich ein Fachmann mit den Risiken aus und kann die Behandlung individuell an den Haar- und Hauttyp anpassen.

 

Bleibt die Haut dauerhaft glatt?

Dauerhafte Haarentfernung – das klingt, als ob man sich nie wieder Gedanken über lästigen Haarwuchs machen müsste. Leider ist es ganz so traumhaft dann doch nicht. Denn auch die IPL-Methode kann das Haarwachstum nicht für immer aufhalten. Die Haut ist zwar nach erfolgreicher Behandlung viele Jahre schön glatt, jedoch kann der Haarwuchs nach einigen Jahren wieder kommen, wenn auch weniger stark. Deswegen wird auch bevorzugt von Haarreduktion anstatt von Haarentfernung gesprochen. Denn auch wenn die Haare wiederkommen, ist das Wachstum sehr vermindert.

Für wen ist IPL geeignet?

Die IPL-Behandlung ist für sehr viele Menschen optimal zur Haarentfernung geeignet. Leider ist das Verfahren jedoch für Menschen mit sehr dunkler oder gebräunter Haut nicht zu empfehlen. IPL sollte grundsätzlich auf ungebräunter Haut angewendet  werden, da es sonst zu Pigmentstörungen kommen kann.

Auch für Menschen mit sehr hellen Haaren (weiß, grau, hellblond) ist die IPL-Behandlung leider nicht geeignet. Der Grund ist, dass die Lichtimpulse in diesem Fall nicht zwischen der Farbe der Haut und der Haare unterscheiden können und deswegen zu unspezifisch sind.

Gibt es Risiken bei der IPL Haarentfernung?

Die IPL-Haarentfernung wird grundsätzlich sehr gut vertragen, da die Lichtintensität nicht so stark ist wie beim Laserverfahren und zudem die Behandlungszeit sehr viel kürzer ist.

Dennoch kann es wie bei jeder kosmetischen Behandlung immer mal zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Ganz normal sind leichte Rötungen und etwas Brennen während der Sitzung. Das vergeht nach der Behandlung aber in der Regel nach kurzer Zeit von alleine wieder.

Die gesamte Prozedur ist nicht schmerzhaft, lediglich ein Wärmekribbeln oder ein leichtes Pieksen sind zu verspüren. Der Vorteil der IPL-Technik ist, dass die Lichtimpulse perfekt auf den jeweiligen Haut- und Haartyp eingestellt werden. So sind auch Risiken wie Verbrennungen oder andere Hautschädigungen bei sachgemäßer Anwendung so gut wie ausgeschlossen.

Bei einer Heimanwendung kann es hingegen vorkommen, dass die Lichtintensität nicht zum Hauttyp passt. Dadurch ist eine Unterbehandlung möglich, wodurch die Haare nicht richtig verödet werden und lediglich ergrauen. Bei einer Überbehandlung wiederum sind Verbrennungen und Bläschenbildung möglich.

Fazit

Die IPL Haarentfernung ist eine moderne Technologie, die ein optimales und langanhaltendes Ergebnis verspricht. Noch dazu ist die Methode sehr viel schonender als das Laserverfahren und bringt die gleichen, oder sogar bessere, Resultate. Von einer Behandlung zu Hause ist jedoch eher abzuraten, da die Geräte nicht die gleiche Leistung erbringen und dafür doch relativ teuer sind. Außerdem ist die Gefahr einer falschen Anwendung gegeben. Besser ist es immer, eine dauerhafte Haarentfernung in einem Kosmetikstudio durchführen zu lassen, wo ausgebildete Experten die Behandlung fachgerecht durchführen.

 

Weiße Haut als Inbegriff von Reinheit und Schönheit

Weiße Haut als Inbegriff von Reinheit und Schönheit

Foto: AdobeStock

Wer war nicht schon einmal fasziniert vom klassischen Schönheitsideal der Märchenprinzessinnen? Ob Dornröschen mit ihren wunderschönen, goldenen Locken oder auch Schneewittchen, zu dessen Markenzeichen das pechschwarze Haar in Kombination mit einer weißen Porzellanhaut gehörte. Früher galt eine möglichst helle, makellose Haut als Zeichen von Reinheit, Noblesse und sogar Unschuld. Jene vornehme Blässe war bereits im alten Ägypten, später allerdings auch in der Renaissance und bis hinein ins 20. Jahrhundert vollkommen erstrebenswert. Denn immerhin war eine solche Hautfarbe einst ein Symbol für den hohen Stand einer Frau; ein ultimativer Beweis dafür, dass sie keine schwere Arbeit auf Feldern oder an Marktständen leisten musste, wo sie stundenlang der Sonne ausgesetzt sein würde – wie etwa das ärmere Volk oder gar der Pöbel es war. Das bedeutete, dass oftmals auch nur die angeborene helle Hautfarbe auf eine vermeintlich adelige Herkunft oder auf pompösen Luxus schließen lassen konnte. Um den eigenen Teint also möglichst weiß und somit begehrenswert erstrahlen zu lassen, ließen Frauen sich in nahezu jedem Zeitalter mehr oder minder kluge Lösungen einfallen. Nicht nur schlenderte man niemals unter der prallen Sonne, ohne die Haut durch einen eleganten Schirm zu schützen; später wurden auch geschickt Mittel aus der Natur genutzt, um die Haut aufzuhellen. Dazu gehörten beispielsweise zerdrückte Erdbeeren, Rosenblüten-Dampf oder Zitronensaft und Pfirsichschalen zum „Bleichen“. Um sich mit allen Mitteln vor dem erklärten Feind – nämlich der Sonne – zu schützen, wurde im 17. Jahrhundert allerdings auch zu weitaus bedenklicheren Arten und toxischen Vorläufern des Make-ups gegriffen. So lagen beispielsweise Mischungen aus Bleiweiß und Essig im Trend, auf die sogar Königin Elizabeth I. schwor, oder auch Masken aus Arsen, Karbolsäure und Quecksilber. Erst etwa 100 Jahre später wurde wissenschaftlich aufgezeigt, wie schädlich diese Helfer tatsächlich waren.

Was sind die Ursachen von Pigmentflecken

Es ist also durchaus von Glück zu sprechen, dass heute nicht länger auf solche dubiosen Mittel zurückgegriffen werden muss. Außerdem muss es auch schon längst nicht mehr der Schneewittchen-Teint sein, der verführt. Gerade in den warmen Monaten genießen es viele, sich voll und ganz den Sonnenstrahlen auszusetzen und Vitamin D zu tanken. Wer mit einem schimmernden und gesunden Bronzeteint aus einem Strandurlaub zurückkehrt, erntet oftmals einige neidische Blicke und viele begeisterte Nachfragen. Immerhin gilt Licht auch heute noch medizinisch als gesund, solange man sich ganz bewusst vor zu hoher Sonneneinstrahlung und extremen Ozonwerten schützt. Im 21. Jahrhundert gibt es dafür jede Form der Unterstützung: Starke und medizinische Sonnencremes, freizugängliche Informationen, schicke Kopfbedeckungen für den Sommer und wunderbar duftende Après Soleil-Lotionen. So kann auch im Hochsommer gesund und unbesorgt das Licht genossen werden. Weniger schön als eine knackige gebräunte Haut allerdings sind zunehmend auftretende Pigmentflecken. Diese können von zu starker Sonneneinstrahlung verursacht werden oder entstehen im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses der Haut. Doch was tun, um diese Verfärbungen auszugleichen?

Welche Behandlungen und Produkte helfen?

Viele hochwertige Kosmetika – etwa von Mesoestetic oder auch von Dr. Barbara Sturm – helfen dabei, den Teint auszugleichen und nicht nur Pigmentflecken zu reduzieren, sondern auch Fältchen und andere Unebenheiten. All diese Produkte sind dermatologisch getestet und entsprechen höchsten wissenschaftlichen Standards. So geht es viel mehr um eine Bekämpfung und Prävention von unerwünschten Verfärbungen, nicht aber darum, eine möglichst vornehme Blässe beizubehalten. Denn immerhin sind alle verschieden und jeder bringt einen ganz speziellen Hautton und -typ mit sich, der ganz individuell und persönlich zu ihm passt. Nicht wenige glauben im Übrigen jedoch mittlerweile an das schiere Gegenteil des früheren Schneewittchen-Ideals: Je gebräunter jemand auftritt, desto attraktiver scheint er zu sein. Gesundheit, Fitness und eine hohe Reisefähigkeit werden schnell durch einen solchen Teint attestiert, denn offenbar kann es sich jemand leisten, öfter in den Urlaub zu fahren – am besten das ganze Jahr lang. Doch so schön eine gebräunte Haut auch sein kann, die uns an unsere letzten Tage oder Woche am Strand erinnert: Auch in diesem Fall ist der Mittelweg meist der gesündeste. Ob hell oder dunkel, zunächst geht es darum, unseren natürlichen Hautton zu akzeptieren. Um diesen zu schützen und nicht nur Pigmentflecken, sondern auch Krankheiten wie etwa Hautkrebs vorzubeugen, gilt es, sich sorgfältig mit der richtigen Pflege auseinanderzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Sonnencremes oder Sonnensprays – und sanfte und gesunde Formen des Whitenings, um wieder einen ebenmäßigen Teint genießen zu können.

Gerne beantworten unsere Beauty-Spezialisten Ihre Fragen zu diesem und anderen Themen unter 06131 / 250 209 5

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Dauerhafte Haarentfernung

Behandlungen bei Pigmentstörungen

Lipödem: Mehr als nur ein Schönheitsmakel

Lipödem: Mehr als nur ein Schönheitsmakel

Ein einziger Blick in den Spiegel genügt, um den ständig wachsenden Druck weiter steigen zu lassen. Wir reduzieren Mahlzeiten regelmäßig und haben auch die letzte angepriesene Wunderdiät probiert, nur um sie frustriert wieder zu beenden. Wir machen Sport, wir trinken viel, wir geben uns alle Mühe, die beste Version unserer selbst zu sein. Schon längst wagen wir uns nicht mehr in Shorts oder Kleider vor die Haustür, hassen den Anblick von Sandalen oder Flip-Flops an unseren Füßen und wollen uns nur noch verstecken. Denn die Fettpölsterchen an unseren Schenkeln – die so genannten Reiterhosen – werden einfach nicht kleiner. Mittlerweile erkennen wir sie sogar an Po und den Hüften, sie werden breiter und breiter, und es gibt offenbar nichts, was wir dagegen tun können.

Hier geht es nicht um Makel wie Cellulite oder helle Dehnungsstreifen. Natürlich sehnen wir uns alle nach einem schier perfekten Körper, ganz egal, ob wir groß gewachsen sind oder petite. Tag für Tag begegnen uns scheinbar fehlerfreie Frauen: In Magazinen, auf Hochglanz-Covern oder ganz klassisch in Filmen. Sie sind schlank, haben straffe, ebenmäßige Haut und kein Gramm Fett zu viel auf den Hüften. Es ist ein Bild, das in Zeiten von Body Positivity manchmal überholt scheint, und doch können – oder wollen – wir uns nicht von ihm losmachen. Beginnen unsere Gliedmaßen, ob Arme oder Beine, allerdings zu schmerzen und wird das Sitzen nahezu unerträglich, so sprechen wir nicht mehr von einem Makel, sondern von einer Krankheit.

Lipödem, was ist das eigentlich?

Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung die primär an Hüften, Po und Beinen auftritt. Fettgewebezellen vergrößern sich und vermehren sich deutlich schneller als sie es normalerweise tun. Dadurch leidet auch das Bindegewebe, denn sogar die kleinsten Blutgefäße werden schwächer und durchlässiger. Oftmals greift die Krankheit später ebenfalls auf die Arme über. Dieses Schicksal kann jede Frau ereilen, völlig unabhängig von ihrem BMI, dem Umfang ihrer Taille oder ihrem schmalen Gesicht. Diese ausgeprägten Reiterhosen, gegen die keine Diät und kein Sport hilft, entwickeln sich rasant weiter. Wenn die Krankheit unerkannt bleibt, können Reiterhosen auch zu „Suavenhosen“ werden. Das bedeutet, dass jene krankhaften Deformierungen zwar am Fußknöchel enden, das Fett an dieser Stelle jedoch überlappt.

Natürlich haben wir alle – gerade nach Weihnachten, wenn die verschiedenen Essen mit der Familie einfach nicht enden wollen und weil Mamas Truthahn ja so gut schmeckt – gerne mal ein wenig zu viel auf den Hüften. Wenn diese Fettansammlungen allerdings stetig weiter wachsen und auf beiden Seiten besonders symmetrisch wirken, sollte man achtsam werden. Die Neigung zu Besenreisern und sogar zu Blutergüssen wird stärker, oftmals tritt auch eine unangenehme Schwellung der Unterschenkel auf. Ein frühes Symptom, das sich von einfacher Gewichtszunahme unterscheidet, ist aufkommender Schmerz. Es beginnt häufig als Spannungsgefühl, das vor allem im Sommer kaum nachlassen mag. Die Beine fühlen sich furchtbar schwer an. Besonders das Sitzen und Stehen wird zunehmend schmerzhaft bis hin zu unerträglich.

Ein weiterer Indikator sind die Arme: Auch diese können anschwellen, während die Gelenke und Hände selbst völlig normal aussehen. Nicht zu unterschätzen sind darüber hinaus auch die Folgen für die mentale Gesundheit einer jeden Frau. Denn die Fettablagerungen sind immer schwerer – oder auch gar nicht mehr – zu verstecken. Es wird zunehmend schwieriger, sich auf die Straße zu trauen oder auch auf die Arbeit. Es ist oftmals der Beginn eines düsteren Teufelskreises. Diese Spirale, die immer weiter abwärts führt, kann zu einer Angststörung oder sogar bis in die Depression führen. Auch deswegen ist es wichtig, Lipödem frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Treffen kann es jede(n)

Wir fühlen uns schnell schuldig, wenn wir mal wieder mehr auf die Waage bringen, als wir eigentlich wollen. Lipödem darf allerdings niemals mit Adipositas – also Fettsucht – verwechselt werden. Bei Fettleibigkeit oder bloßem Übergewicht verändern sich die Körperproportionen nämlich nicht und auch Schmerzen, vom Fettgewebe verursacht, sind anormal. Eine Schmerzempfindlichkeit, gerade bei Berührung oder Druck, ist ganz und gar typisch für Lipödem.

Diese Krankheit kann übrigens absolut jede Frau treffen, egal wie schlank oder gesund sie sein mag. Lipödem hat nichts mit mangelnder Selbstkontrolle zu tun – niemand, der daran erkrankt, ist selbst daran schuld. Frühestens trifft Lipödem nach der Pubertät auf, eine genauere Ursache ist allerdings noch unbekannt. Oftmals kann beobachtet werden, dass Frauen nach einer Geburt oder während der Wechseljahre an diesem Krankheitsbild leiden. Auch nach einem gynäkologischen Eingriff tritt Lipödem vermehrt auf, so beispielsweise nach einer Entfernung der Gebärmutter. Aus diesen Gründen gehen Ärzte und Experten davon aus, dass Lipödem hormonelle Ursachen hat, allerdings auch genetisch bedingt sein kann. Auf weitere medizinische Erkenntnisse müssen wir jedoch – leider – noch warten.

Was tun gegen Lipödem?

Obwohl Lipödem eine chronische Krankheit ist, so kann doch sehr viel gegen ihre Symptome getan werden. Überraschend wichtig ist, trotz Schmerzen und Einschränkungen, regelmäßig Sport zu betreiben. Besonders gut eignen sich Wassersportarten wie etwa Aqua Jogging und Schwimmen, oder Spazieren und Walking. Letzteres darf allerdings ausschließlich mit der Unterstützung von Kompressionsstrümpfen geschehen – nur so kann eine weitere Schwellung verhindert werden.

Kompressionsstrümpfe sollten aber, gerade in den Anfängen der Krankheit, auch im Alltag getragen werden. So wird verhindert, dass sich Wasser in den Beinen ablagern kann. Auch regelmäßige Lymphdrainagen bei geschulten Physiotherapeuten schaffen Entspannung und lindern Schmerzen.

All diese Maßnahmen können jedoch nicht das größte und schmerzhafteste Symptom beheben: nämlich die eigentlichen Fettablagerungen. Die einzige dauerhafte Therapieform ist die so genannte Liposuktion, eine Fettabsaugung. Zunächst allerdings muss geklärt werden, ob Sie an Lipödem leiden und wenn ja, in welchem Stadium die Krankheit sich befindet. Eine solche medizinische Fettabsaugung ist nämlich grundsätzlich deutlich aufwendiger und zeitintensiver als eine Operation, die „bloß“ der Ästhetik dient; je nach Krankheitsverlauf sind auch mehrere Eingriffe notwendig. Mehr als wichtig – und der erste Schritt in die Richtung einer solchen Entscheidung – ist jedoch tatsächlich ein Gespräch mit einem Experten.

Unersetzbar: Spezialisten aufsuchen!

Eine Selbstdiagnose mit Hilfe des Internets kann nämlich nicht nur furchteinflößend sein, sondern auch gefährlich. Wenn Sie einige der hier genannten Symptome bei sich selbst feststellen, so sollte der nächste Schritt ein Anruf beim Arzt sein – nur um sicherzugehen. Und sollte Lipödem tatsächlich diagnostiziert werden, so gilt: Bloß keine Panik. Mit Hilfe einer Liposuktion kann jeder Betroffenen geholfen werden. Langzeitstudien haben jüngst bewiesen, dass Beine, die auf diese Art behandelt worden sind, über elf Jahre lang schlank und gesund geblieben sind.

Einen solchen erfahrenen Spezialisten, der Ihnen helfen kann, finden Sie auch bei uns. Dr. med. Bayindir beantwortet Ihre Fragen – jederzeit.

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Rosacea: Die rote Volkskrankheit

Rosacea: Die rote Volkskrankheit

Mit vier Millionen Betroffenen in ganz Deutschland ist es eine der häufigsten Hautkrankheiten und dennoch wird kaum über sie gesprochen – Rosacea, auch Kupferrose genannt. Diese chronische Krankheit lässt so viele Menschen im Stillen leiden, dass die meisten von ihnen glauben, sie seien allein mit ihren Beschwerden. Dabei gibt es nicht nur zulande viele Patienten. Auch Weltstars wie Cameron Diaz, Renée Zellweger oder Sex and the City-Schauspielerin Cynthia Nixon leiden an Rosacea. Viele von ihnen sprechen ganz offen über die Krankheit und über das, was sie mit ihrem Selbstbewusstsein anstellen kann. Es ist also an der Zeit, das Thema endlich auf den Tisch zu bringen, über die Symptome der Kupferrose und Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen.

Schließlich ist eine Hautkrankheit wie Rosacea keine kleine Verletzung, die sich mit einem Pflaster abdecken oder unter der Kleidung verstecken lässt. Sie breitet sich dort aus, wo wir sie am wenigsten sehen wollen – in unserem Gesicht. Die Folgen, die diese Krankheit somit auch psychisch mit sich bringen kann, sind so vielfältig wie belastend. Wir tun alles für eine schöne und gesunde Haut, hegen und pflegen sie Tag für Tag, damit sie ebenso strahlt wie wir selbst. Eine Hautkrankheit wie Rosacea entwickelt sich allerdings nicht durch mangelnde Hygiene oder Pflege, sondern durch die feinen Äderchen im Gesicht, die sich eigenständig erweitern und somit zunächst anhaltende Rötungen verursachen. Die eigentliche Ursache dafür allerdings bleibt bis heute ungeklärt.

 

 Wenn die Haut nicht so möchte wie wir

Diese Rötungen, die einfach nicht nachlassen wollen, bilden das erste Stadium der Krankheit. Im zweiten kommen oftmals kleinere Pusteln und entzündete Stellen hinzu, die sich mit den Rötungen auf den konvexen Stellen des Gesichts ausbreiten. Das heißt betroffen sind vor allem der Nasenrücken, die Wangen, Stirn und Kinn. Rosacea darf allerdings nicht mit Akne verwechselt werden, die auch auf dem Rücken und im Dekolleté auftreten kann.

Im dritten und letzten Stadium der Rosacea kommt es außerdem zu einer Verdickung der Talgdrüsen, die meistens im Nasenbereich auftritt. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Rhinophym. So weit muss es allerdings gar nicht erst kommen – zum Glück. Denn obwohl die Kupferrose chronisch ist, so gibt es heute doch zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten.

Hier gilt natürlich: je früher die Hautkrankheit erkannt wird, desto besser. Statt Creme wird so oftmals schon im ersten Stadium mit einer bewährten Laserbehandlung gearbeitet, um eine weitere Ausbreitung der Rosacea zu unterbinden. In maximal drei Sitzungen werden hier die bereits erweiterten Gefäße des Gesichts mit kurzen, schnellen Lichtimpulsen (bekannt als IPL, was so viel bedeutet wie „Intense Pulsed Light“) behandelt, die sich in Wärme umwandeln. So werden die Gefäße langanhaltend verschweißt. Dies hält ein bis zwei Jahre an, bevor die Behandlung wiederholt werden muss. Trotzdem kann die Kupferrose so nicht nur eingedämmt werden, sondern sie wird sogar, im besten Fall, zeitweise ganz zum Verschwinden gebracht. Das Laser-Treatment wirkt schnell und effektiv, beinahe wie eine kleine Geheimwaffe.

Doch in manchen Fällen, in denen die Symptome ausgeprägter sind, genügt auch Laser allein nicht. Dann wird die Behandlung mit entzündungshemmenden und antibiotischen Cremes unterstützt, die morgens und abends aufgetragen werden. Es gibt also stets Hoffnung – auch, wenn der Blick in den eigenen Spiegel vielleicht eher anderes vermuten lässt.

 

Rosacea – und jetzt?

Rosacea tritt meist im Erwachsenenalter auf – und besonders häufig bei hellen, also nordischen, Hauttypen. Deswegen wird die Kupferrose auch als „Fluch der Kelten“ bezeichnet. Naheliegend ist, dass Menschen, die an der Hautkrankheit leiden, ausgiebige Sonnenbäder und Hitze bestenfalls vermeiden sollten. Wer dennoch Lust hat auf einen Spaziergang in der Sonne – oder einen Nachmittag am Strand – sollte sich definitiv an einer Sonnencreme bedienen, die mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 besitzt. Denn Wärme und Sonneneinstrahlung tragen dazu bei, dass sich die ohnehin bereits geweiteten Gefäße im Gesicht noch weiter öffnen. So wird ein erneuter Schub der Kupferrose begünstigt.

Somit sollte auch auf lange Saunagänge oder auf Behandlungen mit Wasserdampf verzichtet werden, da diese den selben Effekt haben. Patienten sollten auch sehr sorgfältig mit anderen Arten der Hautpflege umgehen – besonders dann, wenn es um Pflegeprodukte geht. Ätherische Öle, die wir sonst niemals hinterfragen würden, regen nämlich den Stoffwechsel an, was ebenfalls dazu führt, dass sich die Gefäße noch weiter öffnen. Vitamin A, oftmals enthalten in Anti-Aging-Cremes, reizt die Haut übermäßig. Wer Lust hat auf ein Peeling sollte auf ein sanftes Enzym-Peeling zurückgreifen. Mit ein wenig Vorsicht und einem aufmerksamen Blick auf die Inhaltsangabe unserer Pflegeprodukte kann also leicht ein erneuter Schub von Rosacea verhindert werden.

 

Sie sind nicht allein!

Seien wir ehrlich: Wir alle haben unsere Problemzonen. Ganz egal ob wir nicht ganz zufrieden sind mit unserem Bauch oder unseren Oberschenkeln, ob wir gerne einen knackigeren Po hätten oder das seidige Haar unserer besten Freundin. Kaum jemand schaut in den Spiegel und findet rein gar nichts, woran er sich stört. Darüber hinaus werden wir – Tag ein, Tag aus – mit vollkommen perfekten Frauen konfrontiert. Wir sehen sie auf Magazin-Covern und im neuen, rekordbrechenden Blockbuster, der im Kino anläuft. Sie spazieren die Catwalks dieser Welt entlang und blicken uns aus dem Fernsehen entgegen, wenn wir uns am Ende des Tages endlich auf unserer geliebten Couch befinden. Dabei ist es leicht zu vergessen, dass sogar Stars und Sternchen oftmals die selben Probleme haben wie wir.

Eine von ihnen ist die amerikanische Schauspielerin und Produzentin Lena Dunham, bekannt aus der preisgekrönten Serie Girls. Im Alter von 31 Jahren erkrankte auch sie an Rosacea. Wie sie später in einem ihrer Newsletter, dem renommierten Lenny Letter, gesteht, hat ihr die Kupferrose nicht nur körperliche Probleme bereitet. „Ich habe schnell realisiert, dass ich mein ganzes Selbstwertgefühl an meiner sonst so perfekten Haut festgemacht habe“, schreibt sie. So fand sie auch dann Trost in ihrer strahlenden, makellosen Haut, als ihr Körper sich zunehmend veränderte oder die Öffentlichkeit über ihre Beziehung diskutierte. Sie fühlte sich machtlos: „Ich habe stets auf meine Haut geachtet, habe sie gereinigt und gepflegt – und dann kam die Rosacea.“

 An diesen starken und so aufrichtigen Worten wird noch einmal deutlich, dass man sich nicht gegen die Kupferrose schützen kann. Sollten wir an ihr erkranken, ist es allerdings auch nicht unsere eigene Schuld. Hier heißt es: Ruhe bewahren. Es gibt mittlerweile zahlreiche Treatments die uns helfen können, wieder zu unserem strahlenden Ich zurückzukehren – und zwar schneller und einfacher, als Sie vielleicht denken.

Unsere IPL-Behandlung gegen Rosacea

Eine kosmetische Behandlungstherapie bei einer leichten Form von Rosacea mit hochenergetischem Licht kann die Syntome etwas lindern.

Die Wellenlänge des Lichts wird so gewählt, dass hauptsächlich die roten Strukturen der erweiterten Äderchen die Energie aufnehmen. Obere Hautschichten und umgebendes Gewebe werden dabei geschont.

Die oberflächlichen Äderchen werden wie bei der Couperosebehandlung erhitzt und können so aufgehellt werden. So können die Hautrötungen eventuell für eine Weile verblassen. Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine kosmetische Behandlung und keine Heilbehandlung.

Gerne stehen wir Ihnen für eine kostenlose Erst-Beratung zur Verfügung.

 

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